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MOZ.de: Fürstenberg – Stadtverordnete einstimmig für Intercity-Halt

MOZ.de 30.01.2018

Gemeinsames schreiben von Stadtverordneten und Verwaltung geht an die Deutsche Bahn

Nächste Station Wasserstadt: das wünschen sich die Fürstenberger Stadtverordneten. Bislang rauschen die Züge ohne Halt durch die Stadt.

Einstimmig und ohne große Diskussion sprachen sich die Fürstenberger Stadtverordneten bei ihrer jüngsten Sitzung für einen Intercity-Halt in der Wasserstadt aus. Mit einem entsprechen Schreiben soll die Deutsche Bahn gebeten werden, die Stadt in ihre Planungen ab Dezember 2019 als Intercity-Haltepunkt aufzunehmen. Zwischen Dresden und Rostock sollen dann neue Doppelstock-Intercity-Züge zum Einsatz kommen. Noch ist ein Halt in Fürstenberg aber nicht Bestandteil der Planungen der Bahn. Die nächsten Stopps wären Oranienburg und Neustrelitz.
Nach der Sitzung im Dezember, bei der der Grünen-Stadtverordnete Tilman Kunowski einen entsprechenden Vorstoß gestartet hatte (wir berichteten), erarbeitete die Verwaltung nun eine Beschlussvorlage, die im Wesentlichen auf Kunowskis Vorarbeit fußt.

Der Grüne regte überdies an, ein ähnlich lautendes Schreiben an den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zu senden, um eventuell eine Kofinanzierung für den Intercity-Halt erreichen zu können. Dies stieß ebenfalls auf Zustimmung der anderen Ratsmitglieder.

Zwar habe die Stadt Fürstenberg noch andere Angelegenheiten mit der Deutschen Bahn zu regeln, unter anderem was den Zustand der Fußgängerunterführung angehe, dies soll jedoch nicht mit dem aktuellen Vorstoß verquickt werden, hieß es bei der Sitzung.

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